Die Meta-Aktie steht für Meta Platforms, Inc., einen US-amerikanischen Technologiekonzern mit Hauptsitz in Menlo Park, Kalifornien. Das Unternehmen, früher unter dem Namen Facebook bekannt, betreibt die Plattformen Facebook, Instagram, Messenger und WhatsApp. Die Aktie ist an der NASDAQ notiert und gehört zum Sektor Communication Services. Es handelt sich um eine gewöhnliche Aktie.
Das Geschäftsmodell beruht im Kern auf Werbung. Unternehmen schalten auf den Plattformen von Meta Anzeigen, die sich anhand von Nutzerdaten und Interessen ausspielen lassen. Berichtet wird in zwei Segmenten: Family of Apps umfasst die genannten Apps und erwirtschaftet nahezu den gesamten Umsatz. Reality Labs bündelt Hardware wie die Quest-Headsets und Smart Glasses sowie Arbeiten an Virtual und Augmented Reality und dem Metaverse. Dieses Segment verursacht seit Jahren hohe Verluste. Zusätzlich investiert Meta stark in künstliche Intelligenz, unter anderem in die Llama-Sprachmodelle.
Im Sektor zählt Meta zu den dominierenden Anbietern digitaler Werbung und sozialer Netzwerke. Wichtige Wettbewerber um Nutzerzeit und Werbebudgets sind Alphabet mit Google und YouTube, ByteDance mit TikTok, Snap, Pinterest sowie Amazon im Onlinewerbegeschäft. Die Reichweite der Apps mit Milliarden Nutzern weltweit gilt als zentraler Wettbewerbsvorteil.
Im letzten Geschäftsjahr erzielte Meta einen Umsatz von 177,4 Mrd. Euro und einen Nettogewinn von 53,4 Mrd. Euro. Daraus ergibt sich eine Nettomarge von rund 30 Prozent, was für ein Unternehmen dieser Größe sehr hoch ist. Das Unternehmen beschäftigt 75.472 Mitarbeiter. Die Bewertung der Aktie ist im Vergleich zum Gesamtmarkt nicht niedrig, das Unternehmen zählt aber zu den wertvollsten der Welt.
Bei der Dividende ist Meta noch ein junger Zahler. Die Ausschüttung ist niedrig, der größte Teil der Gewinne fließt in Investitionen und Aktienrückkäufe. Chancen für Aktionäre liegen in der hohen Profitabilität, der großen Nutzerbasis, dem Potenzial von KI zur Verbesserung von Anzeigen und neuen Angeboten etwa in WhatsApp. Risiken sind die starke Abhängigkeit vom Werbemarkt und damit von der Konjunktur, regulatorische und kartellrechtliche Verfahren in den USA und der EU, Datenschutzauflagen, der Wettbewerb durch TikTok sowie die hohen Ausgaben für KI und Reality Labs, deren Ertrag unsicher ist. Zudem wirkt der Euro-Dollar-Wechselkurs auf die Entwicklung für Anleger im Euroraum.
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